USA Westküsten Roadtrip

Am Anfang einer Reise steht immer die Idee. Da ich bereits die Ostküste der USA bereist habe und diese mich begeistert hat, kamen wir auf die Idee die Westküste der USA zu bereisen. Auf vielen Blogs habe ich gelesen, dass der August nicht der perfekte Monat für die Reise ist, weil die Temperaturen zu hoch sind. Doch dies schreckte uns nicht ab. 

Wir fingen also an unsere Reiseroute zusammenzustellen. Im Internet und auf anderen Blogs haben wir Ideen gesammelt und anschließend unsere eigene Reiseroute mit unseren Interessen zusammengestellt. Für diese Reiseroute braucht man einen guten Monat.

 

 

Also flogen wir Ende Juli mit der Lufthansa von Zürich nach Los Angeles, mit einem Zwischenstopp in Frankfurt. Die Reise dauerte ca. 14h. Doch für diese Reise nahmen wir die Reisezeit gerne auf uns. 

In Amerika angekommen mussten wir nach der langen Reise noch unser Mietauto bei Alamon abholen. Beim Ausgang des Flughafens gibt es Shuttelbusse die zu den Mietstationen fahren. Bei Alamon klappte alles super schnell.

Tipp; Der Mietautoverleih will dir vor Ort teurere Mietautos und Versicherungen verkaufen, dies ist jedoch nicht nötig. Wir empfehlen einen SUV zu mieten.

Nun noch das Hotel finden, auch hier empfehlenswert am ersten Tag ein Hotel in der Nähe vom Flughafen zu buchen. Wir kamen im Motel Americas Best Value Inn Hollywood unter. Aber verliessen dies bereits nach der ersten Nacht wieder. 

Die zweite und dritte Nacht verbrachten wir im Kimpton Everly Hotel.

Tipp; Dieses Hotel ist ein Traum, man ist in wenigen Schritten am Walk of Fame. Zudem sind die Zimmer mit Fenster in Richtung des berühmten Hollywood Schilds.

 

 

Den ersten Tag starteten wir mit einer Hop on Hop off Bus Tour in LA. Wir besuchten das Santa Monica Pier, den Walk of Fame und das Madame Tussaud. 

 

Santa Monica Pier

 

Nach den ersten Tagen in LA fuhren wir weiter nach Sant Barbara. Ein wunderschöner Strand mit vielen Palmen erwartete uns. Die Nacht verbrachten wir im Holiday Inn Hotel in Santa Maria.

 

 

Die Fahrt ging weiter auf dem berühmten Higway 1. Leider war das Wetter ein bisschen neblig und nass.

Tipp; Nehmt ein Jacket mit, auf dieser Strecke kann es auch im Sommer relativ kühl sein ca. 20 Grad.

 

 

 

 

Weiter geht die Reise Richtung San Francisco. Wir fuhren zu dem Aussichtspunkt,. um die Golden Gate zu fotografieren. Das Foto haben wir im Park neben der Golden Gate ergattert.

 

 

Nun ging es zu einem stilleren Teil unseres Amerika Roadtrips. Wir wollten einige Nächte am Lake Tahoe verbringen. Der Lake Tahoe ist wunderschön und man hat die Möglichkeiten an vielen Stränden zu verweilen. Zudem gibt es entlang des Lake Tahoe viele wunderschöne Aussichtspunkte.

 

 

 

Weiter geht es in den Yosemite. Wir übernachteten im Yosemite Southgate Hotel, bis zum Park fuhren wir noch ca. eine halbe Stunde. Das Hotel ist in der Nähe und sehr schön.

Tipp; Falls man mehr als 3 Nationalparks besucht, sollte man einen Annual Pass für die Nationalparks kaufen. Der Annual Pass kostet 80 Dollar. 

Im Yosemite haben wir zuerst den Glacier Point besucht. Wunderschön! Danach fuhren wir weiter zum Tunnel View und später noch zur Yosemite Village. Den Yosemite sollte man auf jeden Fall besuchen, sehr schöne Ausblicke.

 

 

 

 

Mit wunderschönen Erinnerungen geht es nun weiter zum Sequoia National Park. Durch die vielen Mammutbäume zu fahren und einen Bär anzutreffen, war die Vorstellung. Leider war dies nicht der Fall. Dieser Park konnte uns nicht wirklich überzeugen, ausser ein paar Mammutbäume gab es nichts zu sehen. 

 

Nun fuhren wir weiter zum Death Valley, welches auch Tal des Todes genannt wird. Hier wurde bisher die höchste Temperatur auf der Erde gemessen (56.7 °C). Auch bei unserem Besuch erhöhte sich die Temperatur auf 40°C. Um zu dem Zebriskie Point zu kommen, musste man eine kurze Strecke (unten auf dem Bild zusehen) laufen. Es war so heiss, dass wir dachten selbst diesen kleinen Anstieg nicht zu schaffen.

Tipp; Nehmt genug zu Trinken mit und plant keine langen Wanderungen in den Sommermonaten. 

 

 

 

Weiter geht die noch 3 stündige Fahrt nach Las Vegas. Der erste Abend in Las Vegas waren wir verzaubert von dieser Glitzerstadt. Wir haben uns für das Caesars Palace Hotel am Strip entschieden. In diesem Hotel wurde der amerikanische Film „Hangover“ gedreht. Bereits bei der Ankunft waren wir von der Grösse des Hotels fasziniert, im Hotel selber gab es einige Casinos, Restaurants, Bars etc. 

 

 

Am nächsten Tag ruhten wir uns ein wenig aus und gegen Abend erkundigten wir Las Vegas. Wir kamen zur Erkenntnis, dass uns die Nationalpärke viel besser gefielen, als die Städte. Natürlich gehören die grossen Städte trotzdem zu einem Amerika Roadtrip, jedoch kürzten wir die Tage in den Städten.

Tipp; In Las Vegas ist es den Tag durch sehr heiss, es empfiehlt sich am Nachmittag im Hotel zu verweilen und gegen Abend die Stadt zu erkundigen. 

 

 

Wir fuhren nun von Las Vegas ca. eine Stunde zum Valley of Fire. Dieser Park ist nicht im Annual Pass inbegriffen, jedoch lohnt sich der Eintritt. Das Valley of Fire ist ein etwas kleinerer Park, den man schnell mit dem Auto durchfahren kann. Jedoch fanden wir wunderschöne Fotomotive.

 

 

 

 

Weiter zum nächsten Nationalpark. Es geht zum Zion Nationalpark. Dieser kann man nur teilweise befahren. Wir kamen gegen 10 Uhr im Nationalpark an und es gab schon keinen Parkplatz für unseren Mietwagen mehr. Wir suchten eine Weile ohne Erfolg und fuhren nur den kleinen Teil durch den Park.

Tipp; Parkiert das Auto bereits vor dem Eingang und nehmt den Bus oder reist früh an, um im Zion Nationalpark einen Parkplatz zu ergattern.

 

 

Am nächsten Tag steht die Reise zum Bryce Canyon an. Die Reise dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Um zum Bryce Canyon zu kommen, fuhren wir noch eine kurze Strecke durch den Dixie National Park. Dieser sah schon sehr ähnlich aus. Der Ausblick vom Bryce Canyon war wunderschön. Man konnte auch einen Teil zu den Türmen laufen, von hier konnten wir nochmals sehr schöne Fotos ergattern.

 

 

 

Nun wollten wir weiter und verbrachten die nächsten Tage im Hampton Inn in Kanab. Ein sehr schönes Hotel mit einem Innenpool.

Tipp; Das Frühstück in den Hotelketten Hampton Inn ist sehr gut für amerikanische Verhältnisse, es gibt Waffeln, Toastbrot, Früchte, Yoghurt etc. Das amerikanische Frühstück, ist jedoch nicht vergleichbar mit dem Europäischen.

Von Kanab fuhren wir zum Monument Valley. Dies war eine sehr weite Autofahrt ca. 3 Stunden. Das Monument Valley ist sehenswert. Von oben sieht man die Kulisse von vielen Indianerfilmen. Um das Monument Valley ein wenig mehr zu erleben, gibt es eine Schotterstrasse zu den Türmen. Auch wir fuhren hinunter mit unserem etwas höheren Geländewagen.

Tipp; Nur mit höheren Geländewägen und mit 4×4 diese Strasse benutzen. Zudem müsst ihr das Auto nach der Fahrt waschen, sonst ist es sehr schwer den feinen roten Sand loszuwerden. Falls Ihr ein tieferes Auto gemietet habt, bucht eine Tour und nehmt nicht den Mietwagen.

 

 

Am nächsten Tag gingen wir früh los. Wir fuhren ca. 1 Stunde zum Lake Powell. Dort muss man eine kurze Strecke laufen.

Tipp; Zieht feste Schuhe an und riskiert euer Leben nicht für das perfekte Foto. Am Lake Powell hat es keinen Sicherheitszaun, man steht direkt an der Klippe.

 

 

An diesem Tag ging es noch weiter zum Antelope Canyon. Um den Antelope Canyon zu besichtigen muss man eine Tour buchen. Es gibt den Lower Antelope Canyon und den Upper Antelope Canyon. Wir haben uns für den Upper Antelope Canyon entschieden. Wir hatten ziemlich Glück mit dem ersten Wagen zum Antelope Canyon gebracht zu werden. So konnten wir viele menschenleere Fotos schiessen. Der Guide war sehr nett und half uns beim fotografieren. 

 

 

Weiter gehts zu einem der berühmtesten Fotomotiven in Amerika. Wir besuchten den Grand Canyon. Der Grand Canyon hat uns ein wenig enttäuscht. Mit dem Auto erreicht man wenige Aussichtspunkte.

 

 

 

Auf der Fahrt zum Joshua Tree wollten wir noch die Route 66 befahren. Natürlich auch ein Foto von der Strassenmarkierung fotografieren. Wir fuhren 1 Stunde auf der Route 66 ohne Erfolg die Strassenmarkierung zu finden. Wir suchten im Internet nach Punkten, jedoch fanden wir ebenfalls an den angegebenen Orten keine Markierung. Also wollten wir aufgeben und siehe da in den letzten Metern hatten wir das Glück das Signet zu sehen. 

 

 

Der Joshua Tree war mein beliebtester Nationalpark. Es sind sehr wenig Touristen unterwegs und die Fotomotive sind genial.

Tipps; Achtung beim Essen, es gibt viele Bienenschwärme und Eichhörnchen. Nichts Süsses liegen lassen!. 

 

 

 

Zurück nach Los Angeles. Unser Flug ging früh am Morgen, so dass wir die Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens verbrachten. Das Mietauto abzugeben, ging sehr schnell und ohne Probleme. Und dann flogen wir mit vielen Erinnerungen zurück in die Schweiz. 

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